

Hier finden Sie Kurzerläuterungen zu Abkürzungen und Fachbegriffen. Diese stehen Ihnen überall zur Verfügung, wo die entsprechenden Begriffe in diesem Online-Lexikon auftauchen. Sobald Sie mit den Cursor auf ein solches (rot und mit einem Pfeil markiertes) Wort setzen, taucht ein Kästchen mit dem Erläuterungstext auf. Ausführliche Erklärungen zu den angesprochenen Sachverhalten finden Sie in vielen Fällen unter gleichnamigen oder thematisch verwandten Lexikon-Stichworten.
A
ANSI-Code
ANSI = "American National Standard Institute", vergleichbar mit dem Deutschen Institut für Normung, erlässt Industrienormen in den USA. Der "ANSI-Code" für die Darstellung von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichender hat den veralteten ASCII-Code fast vollständig ersetzt
ASCII
ASCII = Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange, ein spezieller Code für die Darstellung von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen in PCs, wird noch von älteren DOS-Anwendungen genutzt und gilt heute als veraltet. An seine Stelle trat der ANSI-Code (verwendet u.a. von Windows und Windows-Anwendungen).
B
Backup
englisch, Sicherheitskopie einer Datei oder des Inhalts eines Datenträgers.
Basisgrenzwert
Der sogenannte Basisgrenzwert für hochfrequente elektromagnetische Strahlung wird gemittelt über den ganzen Körper – er liegt bei 0,08W/kg.
bps
= bits per second / Bits pro Sekunde, Maßeinheit für die Geschwindigkeit der Datenübertragung (Bandbreite). auch als Bit/s abgekürzt.
C
CENELEC
Zusammenschluss der Europäischen Normenorganisationen auf dem Gebiet der Elektrotechnik
CEPT
CEPT ist die ständige europäische Konferenz der Post- und Telekommunikationsverwaltungen; sie entwickelt u.a. Empfehlungen für einzelne Dienste. Wenn von CEPT Standard die Rede ist, ist in der Regel der in Datex-J bzw. BTX verwendete alte Videotext Standard gemeint.
CPU
englisch: central processing unit, die Prozessor- oder Zentraleinheit, welche die Befehle eines Programmes ausführt. Die auszuführenden Befehle müssen in der Maschinensprache des Prozessors vorliegen. Neben CPU ist auch der Begriff CPC (engl. central processing complex) gebräuchlich.
D
DCS 1800
Digital Cellular System 1800 - die technische Grundlage für das E-Netz, die Verfahren und Standards entsprechen GSM (Technik der D-Netze), nur auf der höheren Frequenz 1800 Megahertz.
DDL
englisch: dynamic link library, eine Laufzeitbibliothek, die bei Bedarf (also zur Laufzeit des aufrufenden Programms) in den Arbeitsspeicher geladen wird. DLL’s dienen zum einen dazu, um so oft benötigte Programmteile nur nachzuladen, wenn sie gebraucht werden, um Speicherkapazität zu sparen. Zum anderen handelt es sich oft um Programmteile die von mehreren Programmen verwendet werden (zum Beispiel die von Windows verwendeten Standarddialogboxen).
DNS
Domain Name System - im Internet wird der IP-Adresse des Computers ein Host-Name zugeordnet, eine sog. Domaine (www.xyz.de)
DOS
englisch: Disk Operating System, der Name des lange Zeit wichtigsten und bekanntesten Betriebssysteme, führend in der Version von Microsoft: MS-DOS. Allgemein wird damit ein Betriebssystem bezeichnet, das diskorientiert ist (Harddisk, Floppydisk etc.)
E
EIR
Equipment Identity Register – Verzeichnis zur Identifizierung von Handys anhand ihrer Seriennummer (IMEI-Nummer) im GSM-System.
F
Frequenzmodulation
bei diesem Verfahren für Funkübertragungen wird durch Frequenzänderungen einer Trägerschwingung das Nutzsignal transportiert. Diese TEchnik wird auch beim UKW-Hörfunk (FM) eingesetzt.
G
Giga
- das 10 hoch 9fache einer physikalischen Größe, also der Vorfaktor für eine Milliarde. Da sich Maßeinheiten in der EDV zumeist nur mit Dualzahlen darstellen lassen, ist ein Gigabyte, abekürzt mit GB, exakt 1.073.741.824 Byte (=Zeichen).
Gopher
= textorientiertes Menüsystem für das Internet, ohne multimediale Fähigkeiten, das als Vorläufer des heutigen WWW gelten kann und von der Universität von Minnesota entwickelt wurde. Gopher-Server gibt es fast nur in den USA
GSM
der heute international vorherrschende Standard für Mobiltelefone, wird in den D-Netzen und in leicht abgewandelter Form im E-Netz verwendet.
H
Hertz
Einheit für Frequenzen: 1 Hertz = 1 Schwingung pro Sekunde, 1 Kilohertz = 1000 Schwingungen/s, 1 Megahertz = 1 Million Schwingungen/s. Benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz (1857 bis 1894), der die elektromagnetischen Wellen entdeckte.
HLR
Home Location Register, die zentrale Teilnehmer-Datenbank eines Mobilfunknetzes
I
ICANN
ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) ist eine gemeinnützige Vereinigung, die zur Steuerung der Zuweisung von IP-Adress-Spaces, der Zuweisung von Protokollparametern, der Verwaltung des DNS und der Verwaltung des Root-Servers gegründet wurde.
IMEI-Nummer
International Mobile Equipment Identification - fest eingestellte, unveränderliche Kenn-Nummer für jedes GSM-Handy. DAmit kann das Netz ein Gerät identifizieren. IMEI-Nummern gestohlener Handys werden im Equipment Identity Register (EIR) des Mobilfunknetzes gespeichert.
K
KB
Abkürzung für Kilobyte. Ein Kilobyte entspricht 1024 Bytes
L
LAN
Local Aera Network = lokales Computernetzwerk innerhalb eines Gebäudes
Linux
Linux = frei verfügbares Betriebssystem, das von vielen Entwicklern weltweit entwickelt wurde. Im Gegensatz zu Windows ist es kostenlos, der Quellcode ist für jedermann frei verfügbar.
Location Update
Aktualisierung der Verwaltungsdaten in Mobilfunknetzen, wenn ein Gespräch von einer Basisstation zu einer benachbarten Basisstation weitergegeben wurde. Sie werden im Home Location Register und Visitor Location Register des Funknetzes gespeichert.
M
Modem
Abkürzung für MOdulator / DEMulator, Gerät zur Übertragung von Daten über das Telefonnetz mit heute maximal 56 KB pro Sekunde
MSC
Mobile Switching Center = Mobilfunk-Vermittlungsstelle, vermittelt Gespräche zu der Funkzelle, in der sich der mobile Teilnehmer gerade aufhält und reicht bei einem Zellenwechsel das Gespräch an die nächste Basisstation weiterzureichen.
P
PIN
Personal Identification Number - Geheimzahl, mit der sich ein Nutzer als zugangsberechtigt identifiziert - etwa nach der Einwahl in einen Bankcomputer oder nach dem Einschalten des Handys.
Prefix
eine ein- oder mehrziffrige Nummer, durch deren Wahl der eigene Numerierungsbereich verlassen wird. Das Prefix gehört nicht zur Rufnummer und wird nicht über den eigenen Numerierungsbereich hinaus weitergeleitet. Die wichtigsten Prefixe sind 0 zum Verlassen des Ortsnetzes und die 00 zum Verlassen des nationalen Telefonnetzes.
S
SAR-Werte
Spezifische Absorptionsrate - gibt die Strahlungsleistung an, die vom Körpergewebe aufgenommen wird (Einheit: W/kg)
SIM-Karte
Subscriber Identity Module - so heißt die Mobilfunkkarte, die ins Handys eingesteckt und durch Eingabe einer PIN aktiviert wird
SLD
Second Level Domain - der Teil eines Domainnamens, der vor dem letzten Punkt steht, d.h. der vom Benutzer frei gewählte Teil des Domainnamens.
Spam
= engl.: Sülze, Überflutung von E-Mail-Adressen mit unerwünschten Werbezusendungen (Junk-Mails)
T
TDMA
Time Division Multiple Access - das in Mobilfunknetzen übliche Zeitschlitz-Verfahren (Zeitmultiplex-Verfahren), mit dem auf jedem Funkkanal gleichzeitig bis zu acht Gespräche geführt werden können.
TLD
Top Level Domain - der Teil eines Domainnamens, der nach dem letzten Punkt steht, z.B. www.xyz.de (die Landes-TDL für Deutschland)
U
UMTS
Universal Mobile Telecommunications System - Mobilfunk-Standard der dritten Generation (3G) mit deutlich höherer Datenübertragungsrate, die multimediale Anwendungen möglich macht
V
VLR
Visitor Location Register - Datenbank in einem GSM-Mobilfunknetz, in der Besucher gespeichert werden – also Teilnehmer anderer Netze, die sich per Roaming im betreffenden Netz aufhalten.
W
Wellenlänge
physikalische Messgröße für Funkwellen, beschreibt die Lände der Strecke, die eine vollständige Schwingung durchläuft. Bei der GSM-Frequenz von 900 Megahertz sind das nur 0,0000001 Zentimeter.